
Lassen Sie uns über Heizelemente aus Kohlenstofffasern sprechen.
Haben Sie sich schon gefragt, warum einige industrielle Heizgeräte so lange brauchen, um warm zu werden? Das liegt meist daran, dass sie alte Metallspulen verwenden. Wir hingegen verfahren anders – mit Kohlenstofffasern.
Anstatt die Luft um das zu erwärmende Teil herum zu erhitzen, senden diese Heizelemente Infrarotstrahlung direkt auf das Werkstück. Das geht sehr schnell – wirklich sehr schnell. Denn Kohlenstofffasern haben eine sehr geringe Wärmekapazität. Dadurch wird keine Zeit oder Energie verschwendet, während man darauf wartet, dass ein schweres Metallteil warm wird.
Die richtige Leistung einstellen
Bei der Entwicklung dieser Heizelemente beachten wir, wie viele Watt pro Zentimeter benötigt werden. Wir spielen mit der Dichte der Fasern sowie der Spannung – in der Regel entre 110 V und 400 V –, um den optimalen Wärmefluss zu erreichen.
Hohe Spannungen eignen sich gut für längere Heizelemente, denn dadurch sinkt die Leistung nicht am Ende des Elements ab. Doch es gibt einen Haken: Die Stromversorgung muss zur Leistung des Elements passen. Wenn man zu viele Ampere durch einen dünnen Faden leitet, bricht dieser an seinen Enden ab. Das ist sicherlich keine gute Lösung.
Konstruktion und wichtige Aspekte
Um zu verhindern, dass die Fasern oxidieren – also verbrennen –, legen wir sie in einen Quarztubus oder eine keramische Matrix. Außerdem verwenden wir spezielle Endkappen. Warum? Denn wenn Feuchtigkeit in die Fasern eindringt, ist alles vorbei.
Wir können Ihnen verschiedene Verbindungsoptionen anbieten, je nachdem, wie viel Platz Sie in Ihrer Maschine haben. Achten Sie darauf, dass die Verbindungen fest sind. Eine schlechte Verbindung führt dazu, dass es an bestimmten Stellen zu Überhitzungen kommt – und genau dort versagt das Heizelement meistens als Erstes.
Praktische Hinweise
Solche Heizelemente werden häufig bei der Trocknung von Autolacken oder beim Blasen von PET-Flaschen verwendet. Sie erreichen ihre Betriebstemperatur fast sofort – das macht sie ideal für PID-Steuerungszyklen. Die Temperatur kann dabei sehr präzise geregelt werden.
Aber es gibt einen Trade-off: Quarz ist spröde. Wenn Ihr Arbeitsplatz stark vibriert oder Menschen gegen die Geräte stoßen, müssen Sie diese Tuben schützen. Wenn ein Tubus zerbricht, kommt Sauerstoff an die Fasern und tötet das Heizelement sofort ab. Ein wenig Schutz reicht hier bereits aus.
- Kohlenstoff
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